Nachhaltigkeitsbericht 2017/18

Ökologisches Bewusstsein

Ressourceneffizienz und nachhaltige Produktion sind unsere Motivation, um unser Angebot stetig zu verbessern.

Ökologische Verantwortung übernehmen

Ziele stecken, Ergebnisse hinterfragen, Verbesserungspotenzial nutzen, Möglichkeiten ausschöpfen, Selbstkritik üben: All das und noch viel mehr bedeutet es aus unserer Sicht, Verantwortung zu übernehmen.

Als international agierendes Erfolgsunternehmen mit 150-jähriger Geschichte ist es für uns selbstverständlich, ökologische Gesichtspunkte detailliert zu analysieren – und uns auch Aufgaben zu stellen, deren Erfüllung noch eine Herausforderung darstellt. In diesem Kapitel erhalten Sie neben den aktuellen Kennzahlen zu unseren deutschen Standorten für den Berichtszeitraum 2017/2018 einen Einblick in bereits erreichte Ziele sowie einen Ausblick auf unsere Ansprüche für die Zukunft. Unser erklärtes Ziel ist die weitere Senkung der CO2-Emissionen in Verbindung mit konkreten Zahlen und Fakten für das Jahr 2025.

Wir zeigen Ihnen, wie wir mit Standortinvestitionen bereits jetzt gezielt darauf einzahlen, diese Emissionsreduktion sowohl im Großen als auch im Kleinen zu unterstützen und voranzutreiben. Maßnahmen und Projekte, die Ressourceneffizienz im Fokus haben – wie etwa der Umzug Beize und die Neukonzeption im Fertigungsprozess, die wir ausführlich beschreiben – tragen langfristig dazu bei, Standorte zukunfts- und wettbewerbsfähig zu halten. Sie ermöglichen es, dass die Standorte den wachsenden Anforderungen durch Audits und andere Zertifizierungen gewachsen sind.

Um unsere CO2-Bilanz zu verbessern, setzen wir in erster Linie auf technische Neuerungen, mit denen wir wesentliche Effizienzeffekte erzielen können – von neuen LED-Lichtern bis zu intelligenter Gebäudetechnik. Wir nutzen außerdem gezielt CO2-freien Grünstrom an allen deutschen Standorten. Besonders wichtig ist uns allerdings die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter: Ihr ökologisches Bewusstsein und ihre konkreten Nachhaltigkeitsideen machen unser Unternehmen erst zu dem, was es ist.

Ralf Pentinghaus
Director Facility Management
KHS GmbH

Kennzahlen ökologisches Bewusstsein

                                                             2017 2018

Stromverbrauch pro Mio. € Umsatz [MWh/Mio. € Umsatz]

  Gruppe1

23,0

23,1

  Bad Kreuznach2

29,2

31,4

  Dortmund3

25,6

24,7

  Hamburg

13,9

13,9

  Kleve

25,1

26,1

  Worms

20,8

21,5

Gasverbrauch pro Mio. € Umsatz [MWh/Mio. € Umsatz]

  Gruppe1

30,4

30,5

  Bad Kreuznach

65,2

73,4

  Dortmund

19,1

17,8

  Hamburg

13,7

10,0

  Kleve5

23,9

28,9

  Worms

79,5

86,7

Heizbedarf pro Heiztag und °C-Temperaturdifferenz [kWh/d/ΔT]

  Gruppe1

1.613,8

1.645,0

  Bad Kreuznach

2.999,0

3.262,9

  Dortmund

3.090,2

2.999,9

  Hamburg

743,9

524,3

  Kleve

441,8

532,5

  Worms

1.164,3

1.302,7

Wasserverbrauch pro Mio. € Umsatz [m³/Mio. € Umsatz]

  Gruppe1

67,0

61,4

  Bad Kreuznach

181,1

145,6

  Dortmund

53,0

50,0

  Hamburg

24,8

27.64

  Kleve

34,2

34,5

  Worms6

48,4

81,7

Dieselverbrauch auf 100 km [l/100 km]

  Gruppe1

5,0

5,3

  Bad Kreuznach

-

-

  Dortmund

-

-

  Hamburg

-

-

  Kleve

-

-

  Worms

-

-

Abfallaufkommen pro Mio. € Umsatz [t/Mio. € Umsatz]

  Gruppe1

5,4

5,1

  Bad Kreuznach

5,1

6,4

  Dortmund

6,0

5,3

  Hamburg

2,5

2,5

  Kleve

7,9

6,9

  Worms

9,4

7,5

CO2-Emissionen pro Mio. € Umsatz [t/Mio. € Umsatz]

  Gruppe1

9,0

9,7

  Bad Kreuznach

13,1

14,8

  Dortmund

6,1

5,9

  Hamburg

2,7

2,0

  Kleve

4,8

5,8

  Worms

16,0

17,4

Gesamtverbrauch pro Mio. € Umsatz [MWh/Mio. €]7

  Gruppe1

65,7

68,5

  Bad Kreuznach

94,4

104,8

  Dortmund

53,3

51,2

  Hamburg

27,6

23,9

  Kleve

49,1

55,0

  Worms

100,3

108,2

 

1 Für die KHS Gruppe werden die gesamten Verbräuche aller deutschen Werke durch deren Umsatz geteilt und auf die jeweilige Einheit umgerechnet.

2 Austausch LED und der zentralen Druckluftversorgung für die Fertigung: 90.480 kWh pro Jahr

3 Einsparung durch LED-Lichter: 364.840 kWh pro Jahr

4 Inbetriebnahme der neuen Blocklösungen and damit verbundenen Abfüllversuche sowie Erweiterung der Produktionsfläche

5 Erweiterung der Produktionsfläche, daher höhere Verbräuche

6 Löschteich wurde mit ca. 1.500 m³ Wasser befüllt.

7 Gesamtverbrauch = Stromverbrauch + Heizbedarf

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